Warum ein Rennergebnis nicht reicht
Die meisten Rennzeit-Rechner nehmen ein einzelnes Ergebnis und schicken es durch die Riegel-Formel (T2 = T1 × (D2/D1)^1.06). Das funktioniert im Bevölkerungsdurchschnitt, aber du bist nicht der Bevölkerungsdurchschnitt. Eine 5-km-Zeit, die du an einem heißen Tag nach schlechtem Schlaf gelaufen bist, ist ein anderer Datenpunkt als ein Halbmarathon, den du bei kühlem Wetter sauber gepacked hast. Beide gleich zu gewichten kostet Minuten in der Prognose.
Wie diese Prognose deine Daten gewichtet
Du gibst bis zu drei vergangene Ergebnisse ein. Jedes erhält eine Riegel-Projektion auf deine Zieldistanz, dann werden die Prognosen gemischt:
- Aktualitätsgewichtung: Ein Rennen vom letzten Monat zählt mehr als eines von vor einem Jahr.
- Distanzähnlichkeit: Ein Halbmarathon prognostiziert den Marathon besser als eine 5-km-Zeit.
- Trainingsvolumen-Korrektur: Unter 30 km/Woche gibt 3% Zeitaufschlag (zu wenig Grundlage), über 60 km/Woche 2% Bonus.
Du bekommst eine prognostizierte Zeit plus einen Konfidenzwert. Konfidenz: 60% mit einem Rennen, 80% mit zwei, 95% mit drei oder mehr über verschiedene Distanzen.
Wo die Prognose unscharf wird
Marathon- und Ultra-Prognosen sind weicher als 5-km bis Halbmarathon. Pacing, Verpflegung und Gelände dominieren jenseits von 3 Stunden Belastung. Der Konfidenzwert sinkt entsprechend. Nutze die Prognose als Zielband, nicht als Garantie.
Wettkampf-Prognose
Gib bis zu 3 vergangene Rennergebnisse und dein Trainingsvolumen ein. Die Prognose gewichtet Aktualität und Distanzähnlichkeit. Genauer als eine Single-Race-Riegel-Formel.
FAQ
Warum sind mehrere Rennergebnisse besser?
Ein einzelnes Ergebnis zwingt das Modell zur Extrapolation. Mehrere Ergebnisse ermöglichen Kreuzvalidierung und einen aussagekräftigen Konfidenzwert.
Wie beeinflusst das Trainingsvolumen die Prognose?
Unter 30 km/Woche: +3% Zeitaufschlag. Über 60 km/Woche: -2% Zeitbonus. Das bildet die aerobe Entwicklung jenseits der Rennergebnisse ab.
Funktioniert das für Ultramarathons?
Die Genauigkeit nimmt über Marathondistanz ab, da Ernährung, Gelände und Pacing-Strategie eine größere Rolle spielen. Der Konfidenzwert sinkt entsprechend.
Methodology
Kernmodell: Riegel-Formel (T2 = T1 × (D2/D1)^1.06) pro Rennergebnis, dann gewichtet nach Aktualität und Distanzähnlichkeit. Trainingsvolumen passt das Ergebnis leicht an.
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